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Marktkommentar vom 12.04.2024

 

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Schweiz: Versorgungslage - Vorausschauende Planung 

 

 

Irans Vergeltungsschlag gegen Israel soll Nahostkonflikt nicht weiter verschärfen
Bei der angekündigten Antwort auf den Angriff auf die iranische Botschaft in Damaskus, für den der Iran Israel verantwortlich macht, will Teheran offenbar eine stärkere Eskalation des Nahostkonflikts vermeiden. Diese Botschaft habe Irans Außenminister Hossein Amirabdollahian iranischen Quellen zufolge der US-Regierung durch den Oman zukommen lassen. Das Emirat hat bereits des Öfteren zwischen dem Iran und den USA vermittelt.

Dabei könnte Teheran laut einer der Quellen auf seine Stellvertreter zurückgreifen, wie beispielsweise die Milizen der Gruppe "Achse des Widerstands". Israels Außenminister hatte erst am Mittwoch über eine Meldung auf dem Kurznachrichtendienst X gewarnt, dass Israel mit einem Angriff auf den Iran reagieren würde, sollte dieser Israel von seinem Territorium aus angreifen. Mit einem Angriff über seine Stellvertreter dürfte Iran Experten zufolge versuchen, sein Gesicht zu wahren, gleichzeitig jedoch auch einen möglicherweise noch zerstörerischen Gegenschlag Israels zu vermeiden.

Inwieweit dies gelingt, bleibt abzuwarten. Unterdessen soll US-Außenminister Antony Blinken zuletzt mit seinen Amtskollegen aus China, Saudi-Arabien und der Türkei telefoniert haben, um diese dazu zu bewegen, den Iran zu beschwichtigen. Zuvor hatte Washington Israel seine volle Unterstützung im Falle eines direkten iranischen Angriffs auf israelische Militär- und Regierungseinrichtungen zugesichert. 

Marktlage
Aktuell sieht es danach aus, als ob die Rohölpreise auf Wochensicht einen leichten Rückgang verzeichnen, nachdem sie in den Vorwochen noch (teils deutlich) gestiegen waren. Oberhalb der psychologisch wichtigen Preisniveaus von 90 Dollar Brent und 85 Dollar WTI scheinen selbst die geopolitischen Risiken keinen stärkeren Auftrieb mehr zu geben.

Dies mag nicht zuletzt auch daran liegen, dass bislang eine Ausweitung des Krieges zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen auf weitere Gebiete des Nahen Ostens ausblieb und somit auch das Ölangebot kaum in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Befürchtung, dass der Iran nach dem mutmaßlich von Israel ausgeführten Angriff auf die iranische Botschaft in Damaskus einen direkten Vergeltungsschlag gegen Israel durchführen könnte, hat sich bisher nicht bewahrheitet.

Stattdessen hieß es zuletzt aus Insider-Kreisen, die Islamische Republik wolle vermeiden, dass es durch die Vergeltung für den Vorfall in Damaskus von Anfang letzter Woche zu einem weitreichenderen Konflikt komme. Eine offizielle Bestätigung dieser Gerüchte gibt es allerdings noch nicht. "Die Gefahr einer Beteiligung des Irans dürfte die Rohölpreise vorerst weiter nach oben treiben", prognostiziert die Analystin Charu Chanana von Saxo Capital Markets, fügt jedoch hinzu: "(...) die jüngste Rallye könnte weiterhin dem Risiko einer Konsolidierung oder einer Umkehr ausgesetzt bleiben, wenn eine weitere Eskalation der geopolitischen Risiken vermieden wird".

Unterdessen bremsten in dieser Woche die Erwartungen im Hinblick auf die Zinsentwicklung in den USA den Anstieg der Rohölpreise aus. Nachdem sich am Mittwoch zeigte, dass die Verbraucherpreisinflation in den USA im März wieder an Fahrt aufnahm, rechnet kaum noch einer der Marktteilnehmer oder Analysten mit einer ersten Zinssenkung im Juni. Sogar der Juli gilt vielen als eher unwahrscheinlicher Starttermin für die Zinssenkungen der Fed. Damit könnten auch die Konjunktur und die Ölnachfrage der USA noch länger durch die hohen Zinsniveaus in Mitleidenschaft gezogen werden. Die EZB signalisierte nach ihrer gestrigen Ratssitzung dagegen eine erste Zinssitzung im Juni. 

Auf der Angebotsseite stehen weiterhin die OPEC+ und ihre Produktionskürzungen im Fokus, wobei die für das erste Quartal vereinbarten zusätzlichen Produktionskürzungen bislang "nur" bis zum Ende des zweiten Quartals verlängert wurden. Der gestern von der OPEC veröffentlichte Monatsbericht zeigte zwar, dass die Partner der Produzentenallianz ihre Kürzungsvorgaben insgesamt einhalten, der Irak fiel allerdings weiterhin mit einer deutlich höher als vereinbarten Produktionsmenge (März) auf. Im Verlauf des Vormittags wird nun auch die IEA noch ihren aktuellen Monatsbericht veröffentlichen. Die Behörde hatte in ihrem vergangenen Bericht für 2024 erstmals ein Angebotsdefizit in Aussicht gestellt, sollte die OPEC+ bis Ende des Jahres bei ihren Produktionskürzungen bleiben. 

 

Wechselkurse:

1 US$ = CHF 0.9124 / 1 EUR = US$ 1.0631 /

1 EUR = CHF 0.9743

 

Frachkosten:

Raum ARA (Amsterdam Rotterdam Antwerpen) nach

Karlsruhe: EUR 15.00 / Basel: CHF 16.00 pro geführte Tonne

 

 


Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der internationalen Rohöl- und Produktnotierungen. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von weiteren Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen

 

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