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Marktkommentar vom 03.02.2023

 

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Schweiz: Versorgungslage - Vorausschauende Planung 

 

 


Rückgang der US-Raffinerieauslastung im ersten Quartal erwartet 
Die Raffinerien der USA dürften im ersten Quartal mit einer niedrigeren Auslastung betrieben werden als im letzten Quartal. Darauf deuten die Quartalsausblicke der Betreiber hin und auch Analysten rechnen mit einem Rückgang der Auslastungsrate. Nachdem in den Jahren 2020 und 2021 umfangreichere Wartungsarbeiten an den Anlagen wegen der Corona-Pandemie verschoben worden waren und viele Betreiber im vergangenen Jahr lieber von den guten Gewinnmargen profitieren wollten, will man das erste Quartal nun verstärkt für Wartungen nutzen.

Die Nachfrage ist für gewöhnlich zu dieser Zeit ohnehin meist eher schwach. Analyst Matthew Blair vom Beratungsunternehmen Tudor, Pickering, Holt & co. geht davon aus, dass die Phase, in der die Raffineriebetreiber ihre Anlagen von Winter- auf Sommerware umstellen, im Frühjahr 2023 heftiger sein dürfte, nachdem die Anlagen im vergangenen Jahr auf Hochtouren gelaufen seien. 

Betreiber wie Phillips 66, Marathon Petroleum oder Valero haben bereits angekündigt, dass sie die Auslastungsraten ihrer Anlagen im ersten Quartal deutlich drosseln würden - von über 90 Prozent auf einen Bereich um 85 Prozent. Dadurch dürfte auch das Angebot an Kraftstoffen wie Benzin oder Diesel sinken. Wie stark sich dies auf das weltweite Angebot beziehungsweise die Preise auswirken wird, bleibt abzuwarten und dürfte auch davon abhängen, wie sehr das Produktangebot durch das am Sonntag in Kraft tretende EU-Embargo auf russische Produktexporte und weitere geplante Streiks in Frankreich beeinträchtigt werden wird. 

"Ich denke, wir werden bis in den April hinein warten müssen, bevor die Produktion (auf die ursprünglichen Niveaus) zurückkehrt", prognostiziert Andrew Lipow von Lipow Oil Associates für die Kraftstoffproduktion in den USA. Wie viel davon dann am Weltmarkt ankommt wird davon abhängen, wie sich die US-Nachfrage entwickelt. 

Marktlage
Die Ölfutures steuern derzeit auf Wochensicht auf den zweiten Verlust in Folge zu, wobei das Minus in dieser Woche deutlich dicker ausfallen könnte als in der letzten vollen Januar-Woche. Angeführt wurde die Abwärtskorrektur von den Mitteldestillaten.
 
Nachdem sich der Crack-Spread (Preisdifferenz) von ICE Gasoil und Brent am 23.01.2023 mit 47,50 Dollar pro Barrel noch den höchsten Stand seit dem 8. November 2022 erreichte, war er mit 31,17 Dollar gestern so niedrig wie seit dem 06. Dezember 2022 nicht mehr. Dies lag wohl zum einen daran, dass die Nachfrage nach Mitteldestillaten aufgrund des in vielen Teilen Europas wärmeren Wetters schwächer war, und zum anderen daran, dass erste konkrete Preisniveaus für die von G7 und EU geplanten Preisdeckel für russische Produktexporte auf den Tisch kamen.

Innerhalb der EU will man heute eine Entscheidung über die Preisobergrenzen treffen, die zusammen mit dem EU-Importverbot für russische Raffinerieprodukte am Sonntag in Kraft treten soll. Viel Zeit bleibt den EU-Vertretern daher nicht mehr, zumal die G7-Staaten mit den beschlossenen Preisniveaus auch noch einverstanden sein müssen. Ob die Maßnahme dann einen potenziellen Angebotsschock, der durch das Embargo ausgelöst werden könnte, verhindern wird, wird sich wohl erst im Laufe der nächsten Wochen zeigen.

Früher dagegen könnten neue Signale im Hinblick auf die Entwicklung der Nachfrage Chinas kommen. Der Optimismus, der diesbezüglich vor dem Wechsel des chinesischen Mondjahres (und der Hauptreisesaison in der Volksrepublik) die Ölpreise noch gestützt hatte, war nach der Wiedereröffnung der chinesischen Märkte abgeebbt, was die Aufwärtsdynamik an den Ölbörsen dämpfte. 

Hinzu kam in dieser Woche die Zurückhaltung vor den Notenbanksitzungen von Fed und EZB sowie der Sitzung des OPEC+ Planungs- und Kontrollgremiums JMMC. Zwar brachte keine der Veranstaltungen wirkliche Überraschungen mit sich, nachdem der Dollar gestern allerdings wieder deutlich an Boden gewann, war noch einmal Abwärtsdruck an den Ölbörsen aufgekommen. Die Kommentare von Fed-Chef Jerome Powell und EZB-Ratspräsidentin Christine Lagarde ließen die Rezessionssorgen der Marktteilnehmer zwar weiter abklingen, wie lange dies so bleibt, wird jedoch weiterhin von den Konjunkturdaten abhängen, die in den kommenden Wochen veröffentlicht werden. Schon heute steht mit dem offiziellen US-Arbeitsmarktbericht (für Januar) der nächste wichtige Datenpunkt auf der Agenda.

 

US-Dollar kostet CHF 0.9127 / 1 EUR kostet US$ 1.0926 / 

1 EUR kostet CHF 0.9971

 

Reinfracht von ARA (Amsterdam/Rotterdam/Antwerpen) pro Tonne nach Karlsruhe: EUR 20.50 / nach Basel: CHF 21.00

 

 

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenz Produkt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten, Dollarkurs, Versorgungslage oder Steuer- und Abgabeerhöhungen jedoch abweichen.