Logo
KONTAKT & ANSCHRIFT

 

Lienert & Ehrler AG
Postfach 244
Eisenbahnstr. 1 - 8840 Einsiedeln

Telefon 055 412 2624
daniel.ehrler@lienert-ehrler.ch

 

BÜROZEITEN
Bürozeiten

 

Sie erreichen uns von

Mo - Fr

 

Sa / So und

Feiertage

07:30 bis 12:00 Uhr
13:15 bis 17:30 Uhr

 

geschlossen  plus

 

02.01.2024 

06.01.2024

08.02.2024

12.02.2024

13.02.2024

30.05.2024

15.08.2024

26.08.2024 

14.09.2024 

01.11.2024

08.12.2024

Inventur/Jahresabschluss 

Drei Könige

SchmuDo

Güdelmontag

Güdeldienstag

Fronleichnam

Maria Himmelfahrt

Kilbi Montag 

Engelweihe 

Allerheiligen

Maria Empfängnis

 

    

 

 

 

Interessante Artikel:

 

 

Infoil Nr. 3/2023

 

Infoil Nr. 2/2023

 

Infoil Nr. 1/2023

 

Infoil Nr. 2/2022

 

Infoil Nr. 1/2022 

 

Erhöhung CO2-Abgabe ab 01.01.22 

 

Magazin "Petrosphäre 1/18" 

 

Magazin "Petrosphäre 1/17"

 

 

 

 Deshalb ist Benzin so teuer

 Link: Artikel Bluewin

 

 

 

 

 

 

 

 

Diverse Informationen:

 

Der Heizölpreis ist weiter gesunken, kann ich davon noch profitieren?

 

 

   

 

Marktkommentar vom 21.06.2024

 

Wir bitten Sie, uns zwischen Bestellung und Lieferung ein Zeitfenster von mindestens 4 Arbeitstagen einzuräumen.

 

Preisliste

 

Charts

(Updates bis jeweils ca. 10:00 Uhr)

 

 

Schweiz: Versorgungslage - Vorausschauende Planung 

 

 


Weitere russische Raffinerie Ziel ukrainischer Drohnen
Russischen Medienberichten zufolge soll die Ölraffinerie Afipsky in der Region Krasnodar am gestrigen Donnerstag Ziel ukrainischer Drohnen geworden sein. Auf dem Telegram-Kanal Astra sei ein Video eines Brandes an der Raffinerie gepostet und Anwohner eines naheliegenden Dorfes zitiert worden, die von Explosionen berichtet haben sollen. Seitens des operativen Hauptquartiers in Kuban hieß es, die Berichte über den Brand an der Raffinerie seien "unzuverlässig".

Erst Anfang der Woche waren mehrere Tanks eines russischen Öllagers am Asowschen Meer durch einen Drohnenangriff der Ukraine in Brand geraten. Bereits seit Monaten versucht die Ukraine zunehmend, russische Energie-Infrastruktur zu zerstören, um Russland zu schwächen, nachdem der Krieg zwischen den beiden Ländern, der mit der Invasion russischer Truppen in die Ukraine begonnen hatte, nun bereits seit über zwei Jahren andauert.   

Marktlage
Die Rohölpreise könnten in dieser Woche den zweiten Anstieg in Folge verzeichnen. So haben sich Brent und WTI im Verlauf der Woche auch wieder über die psychologisch wichtigen Marken von 85 Dollar bzw. 80 Dollar zurückgekämpft. 

Auftrieb gab dabei vor allem die Erwartung, dass am Ölmarkt über das nächste Quartal hinweg wieder ein Angebotsdefizit entstehen könnte, zumal die OPEC+ nach ihrer Ankündigung von Anfang Juni, die freiwilligen Zusatzkürzungen von acht Produzenten der Allianz ab Oktober wieder zurückzufahren, nur wenig später betonte, dass man dies jedoch von der dann vorliegenden Marktsituation abhängig machen werde.

Auch blieben die Marktteilnehmer größtenteils bei ihrer Einschätzung, dass die Fed die Zinsen in den USA bis zum Ende des Jahres noch zweimal senken dürfte, obwohl die Prognosen der Fed-Mitglieder, die nach der jüngsten Zinssitzung herausgegeben wurden, nur noch auf eine Zinssenkung hingedeutet hatten. Die schwächer als erwarteten US-Konjunkturdaten, die gestern Nachmittag veröffentlicht wurden, bestärkten die Marktteilnehmer in ihrer Erwartung allerdings. Da niedrigere Zinsen auch günstigere Finanzierungskosten bedeuten, fördern Zinssenkungen eine stärkere Entwicklung der Konjunktur und damit auch der Ölnachfrage.

Auf Wochensicht legte die Nachfrage in den USA den gestern veröffentlichten DOE-Daten zufolge in der Woche zum 14. Juni wieder deutlich zu, nachdem sie zu Beginn der US-Fahrsaison enttäuscht hatte. Umso gespannter ist man nun, ob sich die Tendenz der vergangenen Woche über den Sommer hinweg durchsetzen wird. Laut Vivek Dhar, Analyst bei der Commonwealth Bank of Australia, deuten die jüngsten DOE-Daten auf eine angespanntere Versorgungslage am US-Ölmarkt hin. Allerdings fügt Dhar auch an: "Auf kurze Sicht ist unserer Meinung nach das Wachstum der chinesischen Ölnachfrage, das die Markterwartungen enttäuscht, das wichtigste Abwärtsrisiko, das es zu berücksichtigen gilt".

Auf der Angebotsseite bleibt unterdessen auch abzuwarten, wie lange sich der Produktionsausfall in Nigeria hinziehen wird und wie stark die Produktversorgung in Europa durch die in dieser Woche gemeldeten Probleme an der Pernis-Raffinerie andauern werden. In den USA könnte die Produktion in den kommenden Monaten zudem durch Tropenstürme und Hurrikans beeinträchtigt werden, denn die Hurrikan-Saison im Atlantik-Raum hat Anfang Juni begonnen und mit Tropensturm Alberto mittlerweile auch den ersten benannten Sturm für das laufende Jahr gebracht, der jedoch nur leichte Auswirkungen auf den US-Raffineriebetrieb hatte.

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor bleiben die Angriffe der Ukraine auf russische Raffinerien und andere Anlagen der Energie-Infrastruktur sowie der Nahostkonflikt. Spitzt sich die Lage diesbezüglich weiter zu, könnten die Trader auch wieder eine höhere geopolitische Risikoprämie einpreisen. 

 

 

Wechselkurse:

1 US$ = CHF 0.8912 / 1 EUR = US$ 1.0681 /

1 EUR = CHF 0.9536

 

Frachkosten:

Raum ARA (Amsterdam Rotterdam Antwerpen) nach

Karlsruhe: EUR 18.00 / Basel: CHF 23.00 pro geführte Tonne

 

 


Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der internationalen Rohöl- und Produktnotierungen. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von weiteren Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen

 

Die Lienert + Ehrler AG übernimmt keine Haftung für Vollständigkeit und Richtigkeit der auf dieser Seite publizierten Informationen.