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Marktkommentar vom 06.10.2022

 

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Schweiz: Versorgungslage - Vorausschauende Planung 

 

Aufgrund der hohen Auftragslage und des grossen Bestellvolumens ist mit massiv längeren Lieferzeiten zu rechnen. Aktuell beträgt die Lieferzeit ca. 2 Wochen

 



Nowak: Preisdeckel könnte zu Drosselung der russischen Ölproduktion führen
Russlands Vizepremierminister Alexander Nowak warnte am gestrigen Mittwoch vor den negativen Folgen, die die Einführung einer Preisobergrenze für russisches Öl für diejenigen haben könnte, die diese Maßnahme einführen. Die EU-Länder hatten sich kurz zuvor auf ein weiteres Sanktionspaket gegen Russland geeinigt und dabei auch die rechtlichen Voraussetzungen für den von den G7-Staaten geplanten Preisdeckel abgestimmt.

"Wir glauben, dass dieses Instrument gegen alle Marktmechanismen verstößt. Es könnte sehr schädlich für die globale Ölindustrie sein … Wir werden bereit sein, die Produktion zu kürzen", so Nowak. Laut Berichten der Nachrichtenagentur Tass sagte der einstige Energieminister Russlands, der maßgeblich an der Ausgestaltung der Kooperation zwischen OPEC und anderen Förderländern (zusammen OPEC+) beteiligt war, dass Russlands Ölproduktion im kommenden Jahr auf 490 Mio. Tonnen sinken könnte (rund 9,8 Mio. B/T) - von 530 Mio. Tonnen im laufenden Jahr (10,6 Mio. B/T; Umrechnungsfaktor: 7,32 Barrel/Tonne). 

Gegenüber dem Sender Bloomberg TV sagte Nowak: "Die Preisobergrenze schafft einen sehr schlechten Präzedenzfall und wird in erster Linie diejenigen treffen, die es tatsächlich tun". Sollte der Preisdeckel eingeführt werden und Russland sein Öl nicht an andere Abnehmer umleiten können, werde man die Produktion so stark senken, wie es nötig sei. Allerdings geht Nowak davon aus, dass die russische Ölproduktion sich wieder erholen werde, sobald man Alternativen für die derzeitigen Lieferketten gefunden habe.

Marktlage
Die Kombination aus bullishen US-Ölbestandsdaten und dem Beschluss der OPEC+, die Produktionsziele um 2 Mio. B/T zu senken, ließ die Ölpreise am Mittwochnachmittag weiter steigen. Wie nachhaltig der bullishe Einfluss der OPEC+-Entscheidung ist, wird sich allerdings erst noch zeigen müssen.

Einerseits, weil bereits kurz nach Ankündigung der Produktionskürzung schon über eine weitere Freigabe strategischer Ölreserven seitens der USA und/oder der IEA diskutiert wurde. Während IEA-Chef Fatih Birol bereits in den vergangenen Monaten immer wieder mal die Möglichkeit der Freigabe weiterer Mengen zur Sprache brachte, hieß es gestern aus dem Weißen Haus, US-Präsident Biden sei " enttäuscht von der kurzsichtigen Entscheidung der OPEC+" und werde eine Freigabe strategischer Ölreserven weiterhin abwägen.

Davon abgesehen dürfte sich auch an dem Grund, den die OPEC+ in ihrer Pressemitteilung zur gestrigen Sitzung für die Kürzungen angab - nämlich die Unsicherheit im Bezug auf den Ausblick für die weltweite Konjunktur und den Ölmarkt - mit der beschlossenen Maßnahme wenig ändern. Stattdessen dürfte die Allianz damit sogar dazu beitragen, dass sich diese Unsicherheit noch verstärkt. Denn steigen die Ölpreise wieder an, dürfte auch der Inflationsdruck eher wieder zu- als abnehmen. Dies würde wiederum den Druck auf die Notenbanken aufrecht erhalten, mit Maßnahmen wir starken Zinsanhebungen gegen die hohe Inflation vorzugehen, womit sie allerdings riskieren, die Konjunktur und damit die Ölnachfrage abzuwürgen. 

Bei der Investmentbank Goldman Sachs hat man die Preisprognosen für Brent für das vierte Quartal erst einmal um 10 Dollar auf 110 Dollar pro Barrel nach oben korrigiert. "All die Entwicklungen, die wir auf der Angebotsseite bisher gesehen haben, ebnen unserer Meinung nach den Weg für höhere Preise bis Ende dieses Jahres vor", kommentiert Goldman Sachs Analyst Damien Courvalin die aktualisierte Preisprognose.

Insgesamt bleibt allerdings weiterhin die Frage, wie stark sich die gestern beschlossene Maßnahme der OPEC+ tatsächlich auf das Angebot am Markt auswirkt. Denn, dass es sich bei den 2 Mio. B/T nur um die Menge handeln würde, um die man die theoretisch gesteckten Produktionsziele (oder auch Förderquoten) reduziert, war wohl nicht nur den OPEC+-Mitgliedern klar. Dem saudischen Energieminister zufolge dürften sich die tatsächlichen Kürzungen auf 1 bis 1,1 Mio. B/T belaufen.

Zu beachten ist dabei die Formulierung "ab November". In der Übersicht über die für die einzelnen OPEC+-Länder vorgesehenen Kürzungen - die sich übrigens auf die Förderziele von August beziehen - ist (vermutlich) als Zeitraum für die Umsetzung die Spanne von November 2022 bis Dezember 2023 angegeben. Die OPEC+ hatte gestern den Zeitraum für die Kooperation der Bündnispartner bis Ende Dezember 2023 verlängert.

 

US-Dollar kostet CHF 0.9791 / 1 EUR kostet US$ 0.9916

1 EUR kostet CHF 0.9708

 

Reinfracht von ARA (Amsterdam/Rotterdam/Antwerpen) pro Tonne nach Karlsruhe: EUR 45.00 / nach Basel: CHF 46.00

 

 

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenz Produkt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten, Dollarkurs, Versorgungslage oder Steuer- und Abgabeerhöhungen jedoch abweichen.