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Marktkommentar vom 08.08.2022

 

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(Updates bis jeweils ca. 10:00 Uhr)

 

 


Marktlage
Die Angst vor einer globalen Rezession sorgt für Zurückhaltung an den Finanzmärkten. Speziell bei den Ölbörsen bewirkt dies, dass weniger Trader auf steigende Preise setzen, da im Falle einer Rezession die Nachfrage nach Rohöl und seinen Produkten abnimmt oder zumindest nicht so stark wächst, wie in normalen Zeiten.


Dass die Nachfrage sich in diesem Jahr nicht so entwickelt, wie bisher erwartet, zeigt sich unter anderem sehr deutlich an der US-Benzinnachfrage. Trotz Sommersaison und kaum noch vorhandenen Corona-Einschränkungen, wurden im Juni und Juli durchschnittlich nur etwa 8,83 Mio. B/T an Benzin verbraucht. Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum 9,35 Mio. B/T – ein Rückgang um ca. 5,6 Prozent. 

 

Chinas schwache Rohölimporte zeigen eine noch stärkere Tendenz. Hier hinkt man mit Importen von nur 8,79 Mio. B/T im Juli den Durchschnittswerten von über 10 Mio. B/T weit hinterher. Sicherlich sind hier die massiven Corona-Restriktionen eine der Hauptursachen. Diese begrenzen auch das konjunkturelle Wachstum und verschärfen die Gefahr einer Rezession.


Erst vergangene Woche hatte die Bank of England vor einer Rezession bis 2024 gewarnt. Die Sorge  bezüglich der Wirtschaft rückt die Angebots-/Nachfragesituation in den Hintergrund, wobei die reduzierten Nachfrageerwartungen zu einer Entspannung der Lage führen. Auch von Seiten des Angebots gibt es aus Libyen positive Meldungen, während es aus der OPEC Andeutungen für weitere Potenziale bei Produktionssteigerungen gibt.

Der Generalsekretär der Organisation scheint den Markt beruhigen zu wollen und hat damit offenbar auch Erfolg. Zumindest zeigt sich die Entspannung der Marktsituation bei der Backwardation-Konstellation. Diese ist zwar weiter Spiegelbild einer knappen Versorgungslage, hat sich aber erheblich entschärft. Lag der 6-Monats-Spread bei Brent vor zwei Wochen noch bei -12,91 Dollar, so hat er sich bis heute Morgen mit -6,25 Dollar mehr als halbiert.

Die Abwärtskorrekturen bei den Nachfrageerwartungen, die Ängste bezüglich einer Rezession, die schwachen Nachfragezahlen aus USA und China sowie die Andeutungen der OPEC geben den Märkten fundamental momentan kaum Argumente, auf steigende Preise zu setzen. Die Versorgungslage ist zwar noch immer sehr knapp, hat sich aber deutlich entspannt. Dementsprechend nehmen wir heute Morgen weiterhin eine neutral bis bearishe Markteinschätzung ein, wenngleich die niedrigeren Preise Käufer anlocken können. Da Gasoil weiter schwächelt und deutlich unter den Niveaus vom Freitag liegt, zeichnen sich für das Inland heute Morgen Preisabschläge ab.


Fundamental neutral/bearish
Rohölimporte aus China deutlich unter 10 Mio. B/T. OPEC-Generalsekretär deutet Produktionspotenziale für den Winter an. BoE rechnet mit längerer Rezession. OPEC+ beschließt minimale Produktionsanhebung (+0,1 Mio. B/T) für September. CPC: Öllieferungen aus Kasachstan deutlich reduziert. Iran-Atomverhandlungen werden wieder aufgenommen. OPEC+ hinkt Förderzielen stark hinterher. Libyen: Ölproduktion wieder zurück bei 1,2 Mio. B/T. Fed erhöht Zinsen, kündigt Verlangsamung des Tempos an. Verschärfung von Corona-Restriktionen in Teilen Chinas. EU-Embargo auf zwei Drittel russischer Ölimporte beschlossen. USA und IEA geben insgesamt 240 Mio. Barrel aus strategischen Reserven frei.

 

 

US-Dollar kostet CHF 0.9613 / 1 EUR kostet US$ 1.0185

1 EUR kostet CHF 0.9791

 

Reinfracht von ARA (Amsterdam/Rotterdam/Antwerpen) pro Tonne nach Karlsruhe: EUR 119.00 / nach Basel: CHF 235.00

 

 

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenz Produkt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten, Dollarkurs, Versorgungslage oder Steuer- und Abgabeerhöhungen jedoch abweichen.